MEIERHOFER bezieht Position und präsentiert zukunftsfähige Lösungen auf dem MCC.live 2009
München, 19.10.2009; Auf dem MCC.live 2009, dem Anwendertag der MEIERHOFER-Unternehmensgruppe, präsentierte der KIS-Anbieter seinen Kunden nicht nur Neuheiten rund um das skalierbare Informationssystem MCC. Auch positionierte Vorstandsvorsitzender Matthias Meierhofer das Unternehmen im Spannungsfeld politischer Veränderungen, technologischer Trends und ökonomischer Interessen. Mit klaren Worten definierte er die Herausforderungen, die sich daraus für Einrichtungen im Gesundheitswesen, aber auch für Hersteller von IT-Lösungen in diesem Markt ergeben.
Zeitaufwendige Abstimmungsprozesse zwischen den unterschiedlichen Akteuren, fehlende Investitionsbereitschaft aber auch mangelnde Standardisierung wurden als Hemmschuh für die Umsetzung der Telematik-Infrastruktur sowie auf dem Weg zum papierarmen Krankenhaus herausgestellt. Die Antwort des Unternehmens: Aktives Engagement im Branchenverband VHitG, eine Produktstrategie die auf Serviceorientierung und Standardisierung ausgerichtet ist und die enge Kooperation mit starken Partnern – wie d.velop AG, Motion Computing Inc., Nuance Healthcare, RZV GmbH Volmarstein, 4voice AG und VISUS Technology Transfer GmbH.
„Unser Anwendertag ist keine eingleisige Veranstaltung, auf der wir unsere Kunden ausschließlich über Produktneuheiten informieren. Besonders wichtig ist uns der Gedankenaustausch und das regelmäßige Feedback der Personen, die täglich mit MCC arbeiten“, erklärt Meierhofer. „Um zu einer wirklichen Unterstützung ihrer Arbeit beizutragen, müssen wir den Markt verstehen und die Lösungen anwendergerecht gestalten. Nur so schaffen wir einen Mehrwert, der zu einer besseren Gesundheitsversorgung in unseren Zielmärkten beiträgt.“
Während in München der erste Schnee fiel, erfuhren die Kunden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, welche Schwerpunkte MEIERHOFER künftig setzt. Experten des Unternehmens erläuterten den Anwesenden umfangreiche Neu- und Weiterentwicklungen in den Applikationen Order Entry, Funktionsarbeitsplatz, Patientenkurve und Medikation.
Ein besonderer Fokus lag in diesem Jahr auf dem Pflegemanagement. Ein Thema von großer Relevanz, denn die Pflegenden bilden die größte Berufsgruppe im Krankenhaus. Für die vollständige Erfassung der Daten ist ihre Einbindung in den digitalen Dokumentationsprozess essentiell. Hinzu kommt, dass Pflegeprozesse mit die höchsten Kosten verursachen. Auswertungen zur Personalauslastung, Planungsmethoden und die sofortige Verfügbarkeit von Informationen, schaffen Einsparungspotentiale und Entlastung für Personal und Klinik.
Wie wichtig eine detaillierte Katalogeinbindung im digitalen Pflegemanagement ist, stellte der MEIERHOFER-Partner, die LEP AG, in einem Übersichtsvortrag dar. Der Tenor: Ohne eine Reduktion der Komplexität im Pflegeprozess, können Leistungen nicht sinnvoll dargestellt, abgerechnet und ausgewertet werden.
In einem Anwenderbeispiel aus dem Sana Klinikum Remscheid präsentierte der Projektleiter seine Erfahrungen mit dem Thema Mobile Computing. Welche mobilen Endgeräte sind flexibel, sicher und anwenderfreundlich einsetzbar und erhöhen die Qualität der medizinischen Dokumentation nachhaltig?
Die Sicht des Mediziners auf IT beschrieb zum Abschluss der Arzt und ehemalige IT-Verantwortliche des Caritas Krankenhauses St. Josef in Regensburg. Hier haben die Vorteile eines integrierten digitalen Archivs und Dokumentenmanagement zu einem deutlich papierärmeren Krankenhauses beigetragen und so auch die Ärzteschaft von der digitalen Unterstützung der Arbeitsprozesse überzeugt.
Überzeugungsarbeit, die MEIERHOFER auch in Zukunft weiter leisten wird. Mit anwenderorientierten Lösungen, innovativen Produkten und engagierten Mitarbeitern stellt sich der Mittelständler auch weiterhin den Herausforderungen des Marktes. Download PDF, 33KB